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Adipositas Permagna - Welche Ursachen gibt es und wie behandelt man Fettleibigkeit?

Wenn man von Adipositas Permagna redet, so spricht man nicht von einigen Kilos zu viel auf der Waage. Stress im Alltag, Fastfood, geringe Bewegungen sorgen mittlerweile dafür, dass in der Bevölkerung die Zahl der Übergewichtigen stetig steigt. Und es ist kein kosmetisches Problem, welches hier vorliegt, denn das Aussehen ist hier leider das kleinste Problem.

Wann redet man von Adipositas Permagna?

Ob das Gewicht im Normbereich liegt kann man mittels BMI bestimmen. Der BMI bestimmt das Verhältnis von Körpergewicht und Größe. Dazu muss auch das Geschlecht und das Alter herangezogen werden. Ein Gewicht bis zum BMI <25 ist normal, bis BMI >30 redet man von Übergewicht, ab BMI >30->40 spricht man schon von Adipositas also starkem Übergewicht und ab einem BMI von >40 ist es dann Adipositas magna, eine regelrechte Fettsucht. Ab diesem Wert redet man zu Recht von einer ernst zu nehmenden Erkrankung. Und dieser Erkrankung kann man nur mit medizinischer oder therapeutischer Hilfe begegnen.

Was kann man gegen Adipositas Permagna unternehmen?

Kontrolle des Gewichts

Als erstes sollte man bedenken, dass ein Gewicht mit einem BMI >40 haben Betroffene einen enormen Leidensdruck. Ein Gewicht mit BMI>40 ist oftmals höher als 130 kg und reicht bei einigen bis zu 200kg und auch darüber hinaus. Mit einem solchen Gewicht fällt jede Bewegung schwer. Auch das Liegen wird bei so hohem Gewicht schwerer. Der Blutdruck und die Zuckerwerte sind zumeist erhöht. Ab einem bestimmten Gewicht igeln sich extrem Übergewichtige ein und brechen soziale Kontakte ab. Weder im normalen Alltag, noch dem Berufsleben kann man mit einem solch hohen Übergewicht standhalten. Man sieht als erstes dieses immense Gewicht und neigt natürlich dazu, anzuregen, einfach weniger zu essen. Das wissen die Betroffenen selbst. Ab BMI 40 hat jeder schon unzählige Diäten hinter sich gebracht, allerdings ist das Abnehmen einiger Kg nicht das Problem. Das Halten des erreichten Gewichtes schon eher. Um einmal nach zu fühlen wie schwer es ist, mit beispielsweise 40kg Übergewicht, Sport zu treiben, kann dies selbst probieren. Man nehme am Morgen einen Sack Zement, dieser wiegt 40kg und dann befestigt man dieses Gewicht auf dem Rücken. Dann versuche jeder noch so trainierte Sportler, mit dem zusätzlichen Gewicht, eine Stunde zu Joggen. Dieser zusätzliche Ballast ist bei Übergewichtigen aber immer und zu jeder Zeit vorhanden. Selbstverständlich liegt die Schuld meist bei den Übergewichtigen selbst, aber oftmals liegt eine Reihe subjektiver Faktoren zusätzlich vor. Wer an Fettleibigkeit leidet, leidet an einer Krankheit. Esssucht sollte genauso gewertet werden, als Erkrankung. Es gibt einige wenige, welche es aus eigener Kraft schaffen das Übergewicht auf Normalgewicht zu senken und dieses Gewicht dann auch zu halten. Der überwiegende Teil aber ist von vornherein zum Scheitern verurteilt und sollte sich professionelle Hilfe suchen. Mit Hilfe eines Ernährungs-oder Psychotherapeuten, einem strikten Ernährungsplan und ausreichender Bewegung kann man es aber schaffen. Es bedarf aber einer Unmenge Disziplin und Durchhaltevermögen um etwas gegen die Fettsucht zu Tun. Ein Kilogramm Fett hat 7000kcal. Diese Kalorien muss man erst einmal einsparen oder verbrennen um ein Kilogramm Fett verschwinden zu lassen. Und das Durchhalten eines Gewichtsreduktionsprogrammes ist überlebenswichtig. Dazu sollte man sich möglichst viele Gleichgesinnte und Verbündete suchen um ausreichend Unterstützung zu haben. Auch medizinische Eingriffe, wie eine Magen- OP, sollte man unter Umständen, in Betracht ziehen.

Adipositas Permagna in den Medien

Nachfolgend auch ein sehr guter Beitrag der Tagesschau zu dem Thema:

Welche Krankheiten kann Fettleibigkeit auslösen?

Richtige Ernährung?

Als erstes, bedingt durch die hohe Belastung kann man Schäden am Bewegungsapparat nennen. Und hier nicht einfach nur Beschwerden beim Laufen. Das extreme Gewicht drückt auf alle Gelenke, angefangen von den Füßen, über die Knie bis hin zum Becken und der Lendenwirbelsäule. Eine Abnutzung des Knorpels in den Gelenken wird hier sehr schnell stattfinden und Arthritis ist die Folge. Ebenso entsteht häufig eine Fehlstellung der Knie oder der Füße. Viel schwerwiegender sind Erkrankungen des Stoffwechsels wie Diabetes mellitus Typ I oder II. Außerdem kann ein hohes Gewicht und zu hohe Cholesterin und Fettwerte eine Herz-Kreislauf Erkrankung auslösen. Auch erhöhter Blutdruck und somit auf Dauer eine Überbelastung des Herzens kann entstehen und bis zum Infarkt führen. Selbst eine sogenannte Fettleber entsteht bei Adipösen Menschen durch das Übergewicht sehr oft. Zusätzlich führt ein hohes Übergewicht bei vielen Betroffenen auch zu starken Beschwerden bezüglich des Schlafens. Dabei ist lautes Schnarchen eher die geringere Gefahr. Die sogenannte Schlaf Apnoe ist bei extrem Übergewichtigen viel höher als bei normalgewichtigen. Und ein sogenanntes Reflux- Syndrom, also ein beim Liegen zurückfließender Magensaft, in die Speiseröhre, ist gefährlich.

Unterschätzen sollte man auch die psychosozialen Probleme nicht. Kein Normalgewichtiger kann ermessen wie sehr sich Betroffene selbst isolieren. Viele Betroffene leiden an Depressionen weil sie sich selbst nicht mehr aus dem Kreislauf des sogenannten Frustessens heraus holen können. Einerseits gehen viele Fettleibige raus um sich zu bewegen, andererseits werden sie aber angestarrt oder verbal beleidigt, so dass sie wieder nach Hause gehen und aus Frust weiter essen. Als krankhaft Übergewichtiger benötigt man ebenso viel Verständnis, wie beispielsweise Drogen-oder Alkoholsüchtige. Bei diesen wird eine Erkrankung anerkannt und behandelt.